KassenSichV: TSE-Kasse ist Pflicht

Seit 30.09.2020 gilt in Deutschland die TSE-Pflicht. Mit ready2order bist du garantiert immer auf der sicheren Seite. Entscheide dich deshalb jetzt für ready2order und bleibe 100% gesetzeskonform!

Alles zum Thema Kassensicherungsverordnung und TSE

KassenSichV, die TSE und was sie für dich bedeutet!

Egal, ob Handel oder Dienstleistung - aufgrund neuer Richtlinien werden die Sicherheitsbestimmungen bei elektronischen Aufzeichnungssystemen wie beispielsweise Kassen strenger. Ab diesem Jahr gilt das Kassengesetz 2020 und deshalb müssen u.a. alle elektronischen Kassensysteme mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein. Dies bedeutet für Unternehmer, dass in Zukunft alle Aufzeichnungen aus Umsätzen nach der Kassensicherungsverordnung gegen Manipulation geschützt werden müssen. Das betrifft unter anderem Bargeld, EC-Karte und Kreditkarte oder diverse Gutscheine, die mittels einer digitalen Kasse erfasst werden.

So profitierst du von einem elektronischen Kassensystem!

Ein digitales Kassensystem bietet zahlreiche Vorteile und ist effizient in der Handhabung. Die elektronischen Aufzeichnungssysteme sparen nicht nur Zeit, Geld und Nerven, sondern lassen sich auch einfach bedienen. Damit alle elektronischen Aufzeichnungen auch den gesetzlichen Anforderungen entsprechen regelt die KassenSichV alle geltenden gesetzlichen Standards.

Als Grundlage dient das Gesetz zum Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) soll es damit erschwert werden, elektronische Aufzeichnungssysteme zu manipulieren. Mittels einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) soll künftig sichergestellt werden, dass die geltenden Sicherheitsbestimmungen auch eingehalten werden. Alle Informationen rund um die zertifizierte TSE, ordnungsgemäße elektronische Aufzeichnungssysteme sowie Fristen und Ausnahmen, die für deine Registrierkasse gelten erfährst du hier.

    KassenSichV - das musst du wissen

    Die Kassensicherungsverordnung 2020 gilt für alle Unternehmen deutschlandweit, die eine elektronische Kasse verwenden. In vielen EU-Ländern gibt es diesbezüglich bereits ähnliche Regelungen wie zum Beispiel in Österreich in Form der Registrierkassenpflicht. Die KassenSichV schreibt vor, dass alle Transaktionen eines Unternehmens elektronisch signiert werden müssen. Zudem müssen alle elektronischen Kassensysteme über eine Erweiterungsmöglichkeit durch ein TSE Modul TSE verfügen.

    Neben dem Manipulationsschutz stellt die TSE sicher, dass die Datenübertragung der digitalen Grundaufzeichnungen lückenlos und fehlerfrei geschieht. Eine weitere Pflicht der KassenSichV lautet, dass alle Kassensysteme, die eine zertifizierte TSE haben, beim Finanzamt gemeldet werden müssen. Allerdings ist die Kassenmeldepflicht aktuell noch ausgesetzt, da die Finanzämter bzw. das Bundesfinanzamt noch an der Ausgestaltung des Prozesses arbeiten.

    Diese Anforderungen gelten ab 2020 bei der Kassenführung:

    • Belegausgabepflicht
    • Bei aufrüstbaren Kassensystemeen muss der Einbau der TSE beauftragt sein

    So wirkt sich die KassenSichV auf dich aus!

    Das bedeutet für alle Branchen einschließlich der Gastronomie, dass ab Ende September 2020 alle Kassensysteme in Deutschland an die neue Gesetzeslage angepasst werden müssen. Durch die Kassensicherungsverordnung hast du als Unternehmer auch einige Vorteile: Deine Kasse kann nicht manipuliert werden. Bei einer Überprüfung durch das Finanzamt musst du nämlich nachweisen, dass die Aufzeichnungen vollständig und lückenlos nachvollziehbar sind, was wiederum eine Rechtssicherheit mit sich bringt. Da die Daten elektronisch gespeichert werden, kannst du dich voll und ganz auf dein Business konzentrieren.

    Unternehmen sind ebenso dazu verpflichtet, ihre Daten gemäß der Standards der Digitalen Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme (DSFinV-K) auf einem geeigneten Datenträger zur Verfügung stellen zu können. Damit du dieser Pflicht nachkommen kannst, etwa im Rahmen einer Kassennachschau, müssen Kassenhersteller eine Exportfunktion in ihrer Software integriert haben. Die Umsetzung dieser gesetzlichen Richtlinie gestaltet sich aber in den einzelnen Bundesländern etwas unterschiedlich.

    Fristverschiebung:

    Im Juli haben 15 Bundesländer per Erlass unter bestimmten Voraussetzungen Fristen für die Ausstattung von Kassensystemen mit einem TSE-Zertifikat verlängert. Die Voraussetzungen für die Fristverlängerung sind jedoch in den Bundesländern nicht einheitlich. So gelten u.a. für den Zeitpunkt der verbindlichen Bestellung der TSE, der Nachweis zur Nichtverfügbarkeit sowie der Einsatz einer cloudbasierten TSE unterschiedliche Regelungen. Alle aktuellen Fristen findest du unter dem Punkt "Fristen und Verordnungen auf einen Blick".

    Es gilt jedoch, dass Anpassungen und Aufrüstungen umgehend durchzuführen und die rechtlichen Voraussetzungen unverzüglich zu erfüllen sind.

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    Laut KassenSichV müssen alle elektronischen Aufzeichnungssysteme über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügen. Mithilfe der TSE soll sichergestellt werden, dass die digitalen Aufzeichnungen im Nachhinein nicht manipuliert werden können. Das bedeutet, dass die Daten dementsprechend sorgfältig aufgezeichnet und erfasst werden müssen, damit eine nachträgliche Änderung oder gar Löschung nicht mehr möglich ist. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik legt die technischen Richtlinien fest wie BSI TR-03153 (Technische Sicherheitseinrichtungen elektronischer Aufzeichnungssysteme), BSI TR-03151 (Secure Element API) und BSI TR-03116 (Kryptographische Vorgaben für Projekte der Bundesregierung) und gibt Informationen über die Umsetzung heraus. KassenSichV und TSE gelten für alle Branchen, und weitgehend alle Unternehmen müssen ihre Kassen den Anforderungen entsprechend umrüsten. 

    Integration und Zertifizierung der Technischen Sicherheitseinrichtung 

    Mit dem Jahr 2020 gilt laut Gesetzgeber, dass alle Kassen mit der TSE kompatibel sein müssen und eine Bestätigung der Beauftragung vorliegen muss. Die TSE Integration muss der Hersteller bzw. Kassenanbieter übernehmen. Die Technische Sicherheitseinrichtung besteht aus drei komplexen Modulen wie Speichermedium, Sicherheitsmodul und einheitlicher digitaler Schnittstelle. Welche Anforderungen die zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtung erfüllen muss entscheidet das BSI. Für die Zertifizierung sind die Unternehmen zuständig, die eine TSE zur Verfügung stellen.

    So geht Sicherheit

    • Speichermedium: Wie der Name schon sagt, werden alle aufgezeichneten Daten auf einem System gespeichert. Diese Datenspeicherung kann entweder auf USB, SD-Karten oder in der Cloud erfolgen. Voraussetzung dafür ist, dass das Speichermedium über eine Zertifizierung verfügt. 
    • Sicherheitsmodul: Hier erfolgt die technische Sicherung der aufzuzeichnenden Vorgänge. Das Sicherheitsmodul besteht aus zwei Komponente der Exportschnittstelle und der Einbindungsschnittstelle. Damit ist es nicht möglich, die digitalen Grundaufzeichnungen zu verändern oder zu löschen.
    • Digitale Schnittstelle: Diese ist dafür zuständig, dass die Daten ordnungsgemäß an das Finanzamt übertragen werden können. Mehr über DATEV erfahren

    Cloud-TSE ohne extra Hardware

    Das BSI hat die Anforderungen genau festgelegt, die für die Technische Sicherheitseinrichtung gelten. Je nach Kassenanbieter gibt es folgende Möglichkeiten: Hardware-TSE oder Cloud-Lösung. Ein Unterschied beider Module liegt darin, dass bei der Hardware-Lösung ein zertifiziertes Speichermedium zum Einsatz kommt. Dieses muss vom TSE-Anbieter auch entsprechend der technischen Richtlinien zertifiziert werden.

    Mit der Cloudvariante werden die Daten der Kasse über das Internet hochgeladen und auf einem Server gespeichert. Daraus ergibt sich gleich der zweite wesentliche Vorteil. Durch die dauerhafte Verbindung mit dem Internet und einer unlimitierten Speicherkapazität können Cloud-Kassen einfach und schnell Updates erhalten. Damit vermeidest du, dich selbst um die Installation der Updates kümmern zu müssen. Obwohl ein Cloud Kassensystem die bequemere Variante ist, entsprechen beide Varianten den Vorgaben des KassenSichV.

    Fristen und Verordnungen auf einen Blick

    Mit 01. Januar 2020 müssen Unternehmer deutschlandweit sicherstellen, dass ihre Kassen mit einer TSE ausstattbar sind.

    Wichtige Stichtage und Fristen für elektronische Kassensysteme:

    • Seit 01. Januar 2017 gilt die GoBD/GDPdU für alle Kassen.
    • Seit 01. Januar 2018 darf das Finanzamt Kassen-Nachschauen ohne Vorankündigung durchführen.
    • Mit 01. Januar 2020 tratt die KassenSichV deutschlandweit in Kraft.
    • Bis 30. September 2020 gilt die Nichtbeanstandungsregelung auf Bundesebene. *
    • Bis 01. Januar 2023 gilt die Übergangsregelung für Kassen, bei denen eine Nachrüstung technisch nicht möglich ist.

    * Achtung - aktuellste Informationen zum TSE-Zertifikat: Die Nichtbeanstandungsregelung wurde in fast allen Bundesländern bis zum 31.3.2021 verlängert. Die Nichtbeanstandungsregelung gilt nur bis zu diesem Datum, wenn kein Cloud-TSE Anbieter zuvor zertifiziert wird.
    Die Voraussetzung dafür ist, dass du zum 30.09.2020 einen Nachweis über die Beauftragung für den Einbau einer cloudbasierten TSE vorweisen kannst. Ausführliche Informationen zu den Regelungen einzelner Bundesländer findest du hier.  (Quelle: DFKA e.V., Stand 19.8.2020)

    Eine Ausnahme: Registrierkassen, die nach dem 25. November 2010 und vor dem 01. Januar 2020 angeschafft wurden, welche zwar die Anforderungen der GoBD erfüllen, aber aufgrund ihrer Bauart nicht nachgerüstet werden können und somit die geltenden gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllen, dürfen lediglich noch bis zum 31. Dezember 2022 verwendet werden. Damit die Übergangsregelung auch gilt, gelten einige Bedingungen als Voraussetzungen. Kassen, die nicht unter diese Regelung fallen, müssen ihre Kassensysteme den neuen Anforderungen entsprechend mit einer TSE aufrüsten.

    Diese Fristen im Detail:

    1. Januar 2020:  Belegausgabepflicht | TSE für elektronische Kasse

    Die Belegausgabepflicht gilt seit Januar 2020 für elektronische Aufzeichnungssysteme. Du musst sicherstellen, dass deine Kunden den Kassenbeleg via Papier oder in manchen Fällen via E-Mail erhalten. Für eine Übermittlung des Beleges in elektronischer Form brauchst du allerdings die Zustimmung sowie die Daten des Kunden. Es liegt in deiner Verantwortung als Unternehmer, den Beleg bereitzustellen - der Kunde kann dann darüber entscheiden, ob er diesen annimmt oder nicht. Belege müssen von dir elektronisch aufgezeichnet werden. 

    Für die neuen Kassen gilt: Alle Kassensysteme müssen mit einer TSE nachrüstbar sein.

    30. September 2020: Beauftragung der TSE Integration | einheitlicher Datenstandard

    Auf Bundesebene läuft mit diesem Datum die Nichtbeanstandungsregelung aus, was bedeutet, dass nun grundsätzlich jedes Kassensystem den technischen Anforderungen entsprechen muss. Dafür gibt es folgende Möglichkeiten: über eine Cloud oder durch eine zusätzliche Hardware wie zum Beispiel einen USB Stick. Im Falle der Cloud Lösung ist zu beachten, dass mit dem Stichtag 30. September eine Beauftragung der Aufrüstung genügt, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Die gespeicherten Daten müssen den Anforderungen der KassenSichV entsprechen.

    Ab Inkrafttreten der Kassenmeldepflicht müssen auch die Daten dem einheitlichen Datenstandard der "Digitalen Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme" (DSFinV-K) entsprechen. Dabei geht es genauer gesagt darum, dass in Zukunft alle Unternehmen mit PC-Kassensystem einen einheitlichen Datensatz verwenden. Die Daten müssen eine standardisierte Struktur bei der Erfassung und beim DSFinV-K Export aufweisen.

    31. Dezember 2022: Ende Übergangsregelung für alle Kassen

    Ab 1. Januar 2023 gilt, dass keine Kassen ohne Technische Sicherungseinrichtung mehr verwendet werden dürfen. Hier gilt die Ausnahmeregelung NUR für Kassen, die nach dem 25.11.2010 und vor dem 1.1.2020 angeschafft wurden und keine Nachrüstungmöglichkeit mehr bieten. Ein Hinweis: Die Regelung der GoBD greift trotzdem.

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    Häufig gestellte Fragen zur TSE

    Hier findest du FAQs zum Thema TSE!

    *Preis exkl. USt. Es handelt sich bei der TSE-Lizenz um eine Jahreslizenz. Die Lizenzlaufzeit beginnt bei vorzeitigem Erwerb erst mit 01.10.2020. Das vergünstigte Angebot gilt für den Kauf bis 1.1.2021. Nach einem Jahr verlängert sich die Lizenz automatisch zum regulären Preis von 129€ exkl. USt. Der Zeitraum zwischen Kaufdatum und Verfügbarkeit der TSE wird bei Verlängerung in der zweiten Laufzeit als Rabatt abgezogen.

    Haftungsausschluss:
    Technische und inhaltliche Änderungen vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtümer, Druck- und Schreibfehler vorbehalten. Aufgrund der von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Fristen empfehlen wir allen Kunden und interessierten Lesern, weitergehende Informationen zur TSE, zu Fristen und der derzeitig gültigen Rechtslage selbst einzuholen. Eine Haftung durch ready2order ist ausgeschlossen.

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