Kassen Tipps

5 Tipps, mit denen Gastronomen jetzt ihre Existenz sichern

Von Julie Mayrhofer | Zuletzt aktualisiert: 11.13.2020

Die von Bund und Ländern am 28. Oktober beschlossenen Lockdown-Maßnahmen treffen insbesondere die Gastronomie hart. Nach der kurzen Erholungspause im Sommer bleiben Restaurants, Cafés und Bars seit Montag, den 2. November bis einschließlich 30. November erneut geschlossen. Das ist eine große Herausforderung für alle Betroffenen. 

ready2order hat fünf Tipps für Gastronomen zusammengestellt, um leichter durch die Krise zu kommen.

1. Novemberhilfe 

Der aktuell zur Debatte stehende Vorschlag von Olaf Scholz aus der Bund-Länder-Schalte von Ende Oktober lässt hoffen: Betriebe, denen jetzt während des zweiten Lockdowns die Schließung droht, stehen Ausgleichszahlungen aus Mitteln des Bundes in Aussicht.

Kleine Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und Solo-Selbständige sollen demnach mit 75 Prozent des ausgefallenen Umsatzes entschädigt werden. Die Höhe der Entschädigung bezieht sich dabei auf den durchschnittlichen wöchentlichen Umsatz des Vorjahres - also von November 2019. Für Gastronomen, die nach November 2019 eröffnet haben, wird der Oktober 2020 als Berechnungsgrundlage angenommen. Insgesamt sollen zehn Milliarden Euro aus Mitteln des Bundes für diese außerordentliche Finanzierungshilfe eingesetzt werden.

Über diese Plattform des Bundes für Überbrückungshilfen kann die Überbrückungshilfe beantragt werden https://www.bmwi.de/

2. Schnellkredite der KfW

Zusätzlich hat der Bund beschlossen, die Schnellkredite der KfW zu erweitern und ab jetzt für kleinere Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten zu öffnen. Weiter sollen die Konditionen der Kredite verbessert werden. Gastronomen können bei ihrer Hausbank einen Kredit von bis zu 300.000 Euro beantragen, um weiter liquide zu bleiben und ihre Existenz sichern. Das Besondere an den verbesserten Konditionen: Die sonst übliche Kreditrisiko-Prüfung entfällt, das Risiko trägt der Bund.

Diese Maßnahme soll zudem im neuen Jahr fortgeführt werden. So haben Gastronomen ein bestimmtes Maß an Planungssicherheit und können auf eine stabile finanzielle Grundlage zurückgreifen, um ihre Existenz zu sichern. Weitere Informationen gibt es hier: corona.kfw.de

3. Überbrückungshilfen

Auch die Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler sind für Gastronomen relevant. Die Zuschüsse zu betrieblichen Fixkosten, die seit Juli diesen Jahres geleistet werden, sind erneut verlängert worden. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

4. Lieferservice einrichten

In diesem Monat bleiben den Gastronomen die Abholung vor Ort und der Lieferservice als Einnahmequelle. ready2order stellt die drei wichtigsten Handlungsoptionen in diesem Zusammenhang vor:

  • Basics: You are STILL open

Lass deine Stammkunden wissen, dass du noch geöffnet hast und die Abholung vor Ort und / oder einen Lieferservice anbietest. Aktualisiere dazu unbedingt deine Öffnungszeiten auf Google, deiner Website und bei Facebook. Intensiviere auch deine Kommunikation auf den sozialen Medien. Lass deine Stammkunden wissen, dass sie dich am besten unterstützen können, wenn sie auch diesen Monat weiter auf dein gastronomisches Angebot zurückgreifen.

  • Advanced: Kontaktloses Bezahlen

Stelle sicher, dass deine Stammkunden kontaktlos bei dir bezahlen können, insbesondere bei der Abholung vor Ort. Laut einer aktuellen Studie der australischen Wissenschaftsbehörde Csiro kann das Corona-Virus auf glatten Oberflächen wie Geldscheinen oder Smartphones bis zu vier Wochen überleben. Dank NFC-Funktion von mobilen Kassensystemen mit integrierter Payment-Funktion können deine Kunden kontaktlos bezahlen und so das Berühren des Gerätes vermeiden. Mit dem readyP2 beispielsweise kannst du Visa, Mastercard, alle gängigen EC- und Kreditkarten, Google Pay und Apple Pay akzeptieren. Kontaktloses Bezahlen mit Smartphone ist dank NFC-Technologie kein Problem mehr.

Weitere detaillierte Produktinformationen zum readyP2, dem innovativen mobilen Kassensystem mit integrierter Payment-Funktion, findest du hier: https://ready2order.com/all-in-one-registrierkasse/ 

  • Best in class: Lieferservice

Erweitere deinen Kundenstamm gerade jetzt und biete einen Lieferservice an. Das kannst du selbst organisieren. Einfach Bestellungen telefonisch, per Whatsapp oder Facebook Messenger annehmen und die Bestellungen in Eigenregie ausliefern. Hinterlege dazu dein aktuelles Menü unbedingt auf deinen Profilen in den sozialen Medien. Den Bestellvorgang kannst du auch mit Formularen der Plattform JotForm vereinfachen. Nutze deinen bestehenden Mailverteiler, deinen Eingangsbereich und deine Ladenfläche, um auf den Lieferdienst aufmerksam zu machen. 

Vielleicht ist es auch interessant für dich, deinen Lieferservice auf Lieferando anzubieten? Das vereinfacht den Prozess der Bestellung sowie die Auslieferung, allerdings berechnet die Plattform laut Presseberichten eine Provision von bis zu 20 Prozent des Umsatzes. Tausch dich am besten mit deinem Netzwerk über Erfahrungen bei der Nutzung von Lieferando aus.

Vielleicht der richtige Zeitpunkt, um auch deine Kalkulation zu überprüfen und die Preise anzupassen? Hier auf unserem ready2order Blog findest du weitere Tipps zur Kalkulation in der Gastronomie: https://ready2order.com/post/kalkulation-gastronomie/

5. Gutscheine anbieten

Der Verkauf von Gutscheinen ist eine weitere Möglichkeit für Gastronomen, ihre Existenz zu sichern und so gut wie möglich durch die Härten des zweiten Lockdowns zu kommen. Deine Stammkunden können diesen Monat Gutscheine erwerben und diese einlösen, sobald sich die Türen wieder öffnen - hoffentlich ab Anfang Dezember. Schneller Umsatz garantiert!

ready2order stellt drei Gutscheinplattformen vor:

 

  • HilfeLokal https://www.hilfelokal.de/

Die Plattform bietet ein vollwertiges Gutscheinsystem und nimmt dir die komplette Abwicklung ab. Weiter bietet HilfeLokal eine gute Übersicht: Alle verkauften und eingelösten Gutscheine können online verwaltet werden. Den Umsatz erhältst du nach 14 Tagen abzüglich einer Kostenpauschale von 3,8%.

readyInsight: Bei Anmeldung über die Plattform https://www.dish.co/DE/de/tools/vouchers/ werden die anfallenden Kosten für Registrierung und Provision von der Metro übernommen.

Pay Now Eat Later ist die gemeinnützige alternative Gutscheinplattform für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Plattform übernimmt die Erstellung der Gutscheinseite für Dich und ist kostenlos. Lediglich eine geringe Transaktionsgebühr für Umsätze, die durch den Gutscheinverkauf eingenommenen wurden, wird erhoben.

Besonderer Vorteil dieser Gutscheinplattform: Keine Kosten für Zahlungsabwicklung und wöchentliche Auszahlung der erwirtschafteten Umsätze. Nutze auch das Angebot der vorgefertigten Flyer, um auf diese Möglichkeit der Unterstützung deines gastronomischen Angebot aufmerksam zu machen.

ready2order wünscht allen Gastronomen Nervenstärke und Zuversicht für die nächsten Wochen. Bleibt gesund. Bleibt stark. Bleibt kreativ.

Julie Mayrhofer

Social Media Marketing

Als Social Media Marketer bei ready2order dreht sich für Julie alles um guten Content. Egal ob Blogposts, Reports oder Support-Artikel, sie textet sich die Finger wund. In ihrer Freizeit verschlingt sie Bücher und tobt sich gerne mit allerlei kreativen Hobbys aus.