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Kartenlesegerät ermöglicht mobile Zahlung für Dein Unternehmen – Das musst du wissen!

Von Robert Mitmansgruber | Zuletzt aktualisiert: 11.2.2020

Zählst du noch oder zahlst du schon?
Ob Kreditkarte, PayPal oder Smartphone – bargeldloses Bezahlen ist aktueller denn je. Was im Online-Shopping längst normal ist, gewinnt auch in Handel und Gastronomie immer mehr an Bedeutung, denn nicht erst seit Corona legen immer mehr Kunden Wert auf Möglichkeiten, um kontaktlos im Geschäft ihrer Wahl zu bezahlen.


Wer als Unternehmer nicht nachrüstet oder auf NFC-fähige Terminals setzt, könnte schon bald das Nachsehen haben. Denn auch wenn die Pandemie irgendwann vorbeigeht - für das Wechselgeld sind die Tage gezählt. Wer heute zahlt, greift immer häufiger zur VISA Card, zum Handy oder seiner Apple Watch. Dank NFC ist die kontaktlose Transaktion heute ohne großen Aufwand möglich. In diesem Artikel erfährst du alles, was zum Kartenlesegerät wissen musst!

“Cash is king” – aber mit deutlichen Einbußen 

Deutlich seltener greifen wir zum Portemonnaie, zumindest wenn es um die Bargeldzahlung geht. Nicht nur deutschlandweit sinkt die Bereitschaft Bargeld zu benutzen. Generell geht die Tendenz für die Bargeldnutzung in Europa laut ING International Survey (IIS) 2020 deutlich zurück. Zwar liebäugeln fast 60 Prozent der Deutschen noch mit Münzen und Co., aber in Zeiten wie diesen wird “kontaktlos” langfristig zum neuen Mantra. Für Mittagessen, Taxi und öffentliche Verkehrsmittel wird nach wie vor noch das Kleingeld gezückt, wohingegen der Wocheneinkauf im Durchschnitt mit Karte gezahlt wird. Die Art der dominierenden Zahlungsmethode scheint eine Generationenfrage geworden zu sein. Wo ältere Konsumenten noch auf Cash setzen, ist vor allem für die Jüngeren der Griff zum Smartphone ein automatisierter Prozess – warum dann nicht gleich die Konsumgüter damit bezahlen, wenn das Handy schon in der Hand liegt? 

NFC-Bezahlkarten, Apps und Co. – das solltest du wissen

NFC steht für Nahfeldkommunikation (engl. “Near Field Communication”). Technisch basiert NFC auf einem internationalen Übertragungsstandard, bei dem RFID-Technik den  kontaktlosen Datenaustausch zwischen Karte oder Handy und dem Bezahlterminal ermöglicht. Das funktioniert vor allem über kurze Strecken gut – und bei geringen Datenübertragungsraten. Gerade im sog. Micropayment, also bei handelsüblichen Beträgen, kommt die Lösung dementsprechend häufig zum Einsatz. In den meisten Fällen sind die Beträge bei einzelnen NFC-Transaktionen gering, darum ist auch die PIN-Eingabe oftmals unnötig. Gerade bei kontaktlosen Zahlungen ist das Thema “Sicherheit” ein ausschlaggebendes Kriterium. Kleinere Beträge kommen ohne PIN aus, aber je höher der Zahlbetrag desto eher greift man zu bewährten Zahlungsmethoden mit PIN – wie der europäische Durchschnitt beweist. 

Typisch sind vor allem zwei Möglichkeiten, um die Kontaktlos-Technik zu nutzen: Entweder per Bankkarte, die vor das Kartenlesegerät gehalten wird oder per Smartphone. Die Bankomatkarte muss dafür allerdings mit einem NFC-Chip ausgestattet sein. Ist das der Fall, entfällt z.B. das Einstecken der Karte in den Kartenleser. Aber auch aktuelle Smartphones eignen sich mit einer entsprechenden App für die kontaktlose Zahlung. Notwendig ist aber in beiden Fällen eine NFC-fähige Kontaktstelle und ein geeignetes Kartenlesegerät. 

Auf dem eigenen Smartphone braucht es dann noch die App von einem Payment-Anbieter. Google Pay, Apple Pay, Samsung Pay oder Garmin Pay (zum Bezahlen via Smartwatch) sind hier die wichtigsten Anbieter. Aber auch immer mehr Banken und Unternehmen setzen mittlerweile verstärkt auf NFC.

Zahlung mit Handy, Karte oder Uhr – so funktioniert`s

Wer mit dem Smartphone zahlen möchte, braucht eine App und eine Kredit- oder Bankkarte eines NFC-fähigen Anbieters. Hintergrund: Die App muss im Vorfeld entweder mit einem bestimmten Guthaben aufgeladen oder mit einem regulären Zahlungsmittel verbunden werden.

Wer etwa Google Pay nutzen will, benötigt z.B. einen PayPal-Account oder eine Kreditkarte von einem Anbieter, der den Service des Suchmaschinen-Riesen ermöglicht.
Ist das der Fall, genügt es, einfach die Google Pay App zu installieren und die Konten zu verknüpfen – schon ist das Zahlen per Smartphone möglich. Ähnlich machen es die beiden großen Smartphone-Hersteller: Bei Samsung Pay und Apple Pay wird das Smartphone oder iPhone durch eine sog. Wallet App zur digitalen Geldbörse.

Ähnlich funktioniert es mit einer Smartwatch. Neben Soft- sowie Hardware muss hier darauf geachtet werden, ob die gewünschten Banken oder Kreditinstitute den Dienst grundsätzlich unterstützen. Ist das der Fall, dann steht dem Einkauf aus dem Handgelenk nichts mehr im Wege.

Auch immer mehr Banken kooperieren mit entsprechenden Dienstleistern und bieten ihren Kontoinhabern auf die eine oder andere Art bargeldlosen Zahlungsverkehr an.
Die Funktionsvielfalt der eigentlichen Apps unterscheidet sich dabei oft je nach Endgerät und Version. Zahlreiche Anbieter setzen beim tatsächlichen Bezahlvorgang entweder auf einen QR-Code am Kartenlesegerät oder auf einen Code direkt am Smartphone. 

Für die kontaktlose Kartenzahlung muss die Karte mit einem NFC-Chip ausgestattet sein, der am NFC-Terminal aktiviert wird. Die erste Sicherheitsabfrage erfolgt dann nach einigen bargeldlosen Zahlungen.

All-in-one – die Bezahlmöglichkeit der Zukunft

Zum exzellenten Kauferlebnis gehört heute auch eine moderne Ausstattung. Kontaktlose Zahlungsmöglichkeiten sind auf dem Vormarsch, und die Technik ist ausgereift. Praktisch für Unternehmer: Leistungsstarke All-in-One-Geräte müssen nicht teuer sein. Mit dem All-in-One readyP2 von ready2order gehen auch kleine Unternehmen keine Kompromisse ein, wenn es um mobile Kartenlesegeräte geht. Mit einem mobilen Kassensystem für alle Branchen bist du für jede Arbeitssituation bestens gerüstet.

Robert Mitmansgruber

Produktmanager Software

Als Produktmanager bei ready2order beschäftigt sich Robert mit der Entwicklung und Adaptierung von Software-Features. Die Änderungen des Kassengesetzes in Deutschland haben derzeit bei ihm Priorität. In seiner Freizeit verbindet er am liebsten Reisen mit sportlichen Aktivitäten.