Kassen-Tipps

Kartenzahlung: 5 Tipps für mehr Umsatz

Von Sabine Amler | Zuletzt aktualisiert: 8.20.2021

Ob Girocard, Apple Pay oder Kreditkarte: Bargeldlose Zahlung ist Standard in modernen und zukunftsorientierten Unternehmen. Die Studie „Besser bargeldlos als Bargeld los“ des ECC Köln zeigt hier Potenzial für Umsatzsteigerungen, Effizienzgewinne und Kostensenkungen auf: Kontaktlose Zahlung hat verschiedene Vorteile für Klein- und mittelständische Betriebe. Hier geben wir praktische Tipps, wie Händler und Gastronomen mit diesem Service sogar eine Umsatzsteigerung generieren können.

1. Gut sichtbar auf “Kartenzahlung” hinweisen

Ob Spontankauf, Shoppingtour oder Gastronomiebesuch: Wer seine Kunden bereits am Eingang oder im Schaufenster auf die (neue) Möglichkeit zur Kartenzahlung hinweist, hat halb gewonnen. Das Vorhandensein von Bargeld im Portemonnaie spielt dann keine Rolle mehr und der Kunde kann sich auf Deine Produkte konzentrieren – und auf dem Weg zum Geldautomaten auch nicht mehr “verlorengehen”.

Diese bargeldlose Zahlungsart wirkt sich außerdem psychologisch auf Konsumenten aus. Sie müssen nicht ständig daran denken, ob sie genügend Bargeld dabei haben, und können sich von Deinen Angeboten inspirieren lassen. Mit Barzahlungen wird zudem eher sparsam umgegangen, während eine sogar höhere Kartenzahlung weniger "weh tut" und schneller vergessen wird: Gut für Deine Umsatzsteigerung.

2. Angebote für Touristen zusammenstellen

Da Karten inzwischen schon lange international einsetzbar sind, bevorzugen besonders viele Touristen diese Zahlungsmethode. Denn sie erspart lästiges Geldwechseln und Umtauschen. Außerdem zählt auch hier die Konsumentenpsychologie: Im Urlaub ist man schneller bereit, Geld auszugeben, und per Karte oder Smartphone fällt es auch bei höheren Beträgen leichter.

Wenn Du in Deinem Unternehmen den Hinweis auf Kartenzahlung außerdem mit Angeboten kombinierst, die besonders für Touristen interessant sind, kannst Du diese Zielgruppe leicht für Dich gewinnen – und das wirkt sich positiv auf den Umsatz aus.

3. Mehr Zahlarten anbieten für höheren Online-Umsatz

Online-Shops, die ausschließlich Vorkasse, Überweisung oder Nachnahme anbieten, müssen mit hohen Abbruchquoten bzw. Absprungraten vor Bestellabschluss rechnen. Die Zahlart Rechnung ist dagegen bei Kunden beliebt, doch birgt sie immer ein Risiko für den Unternehmer.

Sichere bargeldlose Payment-Dienste wie Klarna oder PayPal oder die Zahlung per Karte werden dagegen immer beliebter. Dieser zusätzliche Service kommt auch bei Kunden gut an und das wirkt sich auf den Umsatz aus.

4. Vertrauen schaffen durch starke Partner

Kartenzahlung als Teil des eigenen Kassensystems ist für Unternehmen praktisch. Um den bargeldlosen Kassiervorgang abzuschließen, ist lediglich ein Kreditkartenakzeptanzvertrag mit einem Anbieter wie SumUp nötig. Durch Kooperation mit bekannten Partnern wird dabei auch das Vertrauen der Kunden gestärkt – so wird die Kartenzahlung als sicher empfunden.

5. Schnell kontaktlos kassieren mit mobilen Geräten

Kartenzahlung ist dann praktisch, wenn sie in Deinem Kassensystem mindestens ebenso schnell abgewickelt werden kann wie ein Bargeldgeschäft. Besonders in der Gastronomie empfiehlt sich daher ein mobiles Gerät, welches man direkt zum Tisch mitnehmen kann. Das erspart Mitarbeitern und Gästen unnötige Laufwege und ist ein angenehmes Extra im Service.

Hier eignen sich mobile Kartenterminals – zum Beispiel von SumUp –, kleine Registrierkassen oder eine Tablet- oder Smartphone-Kassenlösung.

Schnell, bequem und sicher – das sind die Argumente, die Deine Kunden zu bargeldlosen Zahlungsmitteln greifen lassen. Neue Technologien wie die Integration entsprechender Apps im Smartphone, aber Veränderungen zum Beispiel bedingt durch Corona, beeinflussen den Kassiervorgang. Wer diese Einflüsse nutzt, investiert nachhaltig in sein Unternehmen.

Sabine Amler

Senior Content Manager

Als gelernte Buchhändlerin kennt Sabine beide Seiten der Ladentheke. Bei ready2order kümmert sie sich um alles, was man mit 26 Buchstaben plus Umlaute ausdrücken kann. Dabei trägt sie nahezu ständig Kopfhörer und hört jede Menge Rock’n’Roll – natürlich mit guten Texten.