8 Tipps für die Terrassen-Saison

Gastgarten-Schanigarten

Die Tage werden länger, genauso wie die Sonnenstunden. Die Terrassen und Gärten der Privatpersonen werden wieder auf Vordermann gebracht, doch auch bei den Gastronomen bieten Gastgärten den idealen Ort für die Entspannung der Gäste.

Nicht nur Gäste freuen sich über zusätzliches Sonnenbaden im Lieblings-Café, auch für Gastronomen bedeutet die Gastgartensaison einen deutlichen Zusatzgewinn. Da immerhin ein Drittel des Gesamtumsatzes mit einem Gastgarten oder einer Terrasse eingespielt werden können. Ein schöner Gastgarten erfordert jedoch etwas an Planung, mit ein paar Tischen und Stühlen im Freien ist es noch nicht getan. In diesem Beitrag bekommen Sie hilfreiche Tipps für die erfolgreiche Gestaltung Ihres Gastgartens. Ein Gastgarten stellt den Gastronomen vor einige Herausforderungen, die im Vorfeld geklärt werden müssen. Dabei kann eine Gastronomie Registrierkasse so einige Arbeit abnehmen. Insbesondere in der Gastronomie werden gerne iPad Kassenlösungen gewählt.

“Gastgarten” ist der Oberbegriff für verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten im Garten Ihres Restaurants, Bistros, oder Eisgeschäfts:

  • Biergarten: Biergärten sind nicht nur während des Oktoberfests beliebt. Sie laden im rustikalen Stil zum Verweilen ein. Meist findet man im Biergarten eine große Auswahl an Hausmannskost und Bierspezialitäten vom Fass.
  • Terrassen: Diese sind bei Gästen immer beliebter. Die Hochterrasse besticht durch eine erhöhte Bauweise im Gastgarten. Auf Terrassen werden gerne Hochzeiten gefeiert oder auch einfach nur verweilt. Auch Dachterrassen sind sehr beliebt, vor allem bei jungen Gästen.
  • Eissalons: Vor allem bei heißen Temperaturen ist selbst hergestelltes Eis immer ein Verkaufshit. Dabei kann ein Teil des Gartens in einem etwas anderen Stil für den Eisverkauf verwendet werden. Dabei kommt ein Eis-Wagon im Garten besonders bei den ganz kleinen Gästen sehr gut an.
  • Schanigärten: Dabei handelt es sich um einen direkt vor einem Gastronomiebetrieb, auf öffentlichem Grund liegenden Bereich, in welchem Tische und Stühle für die Gäste aufgestellt sind. Bei Schanigärten handelt es sich nicht um einen Garten oder grünen Bereich sondern eher um Plätze und Gehsteige vor dem Gasthaus.

8 Tipps für die Planung und Eröffnung des Gastgartens

#1 Rechtzeitige Anmeldung des Gastgartens bzw. des “Schanigartens”

Wenn der Gastgarten oder der Straßenstand auf öffentlichem Grund eröffnet werden soll, muss dies bei den Behörden beantragt werden. Dieser Tipp ist für all jene irrelevant, welche im eigenen Garten Stühle und Tische aufstellen. Planen Sie im Vorhinein eine Vorlaufzeit für Behördengänge ein. Am erfolgversprechendsten ist es, wenn Sie einige Monate für die Planung des Gastgartens einplanen. Denn die Genehmigung wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem muss dann auch noch das passende Mobiliar gewählt werden. Wenn ein Gast-, oder Schanigarten genehmigt wurde, wird eine Gebühr pro Quadratmeter und Monat fällig, die je nach Lage und Frequenz variieren kann.

Gastgarten-Ausstattung

#2 Die beste Zeit, um die Outdoor-Saison einzuleiten

Der Saisonbeginn ist eine Frage des Standorts, je nach Temperatur und Bundesland kann diese variieren. Selbst in verschiedenen Stadtteilen ist der Beginn der Terrassen-Saison unterschiedlich. So werden in sehr belebten und touristischen Vierteln selbst an sehr kühlen Frühlings- und Herbsttagen die Terrassen von Besuchern angenommen, wohingegen andere Stadtteile, welche sich eher durch Anrainer auszeichnen, später eingeleitet werden. Ein wichtiger Faktor dabei ist, dass durch einen Gastgarten zusätzlicher Platz für die Gäste gewonnen wird, weshalb Gäste von beliebten Restaurants auch gerne draußen sitzen, um sich einen Platz zu sichern.   

#3 Die Wahl des Mobiliars und Stils

Die Außenmöbel sollten zum Gesamt-Stil des Lokals passen und witterungsbeständig sein. Deshalb ist es vor allem vor der Anschaffung neuer Möbel durchaus sinnvoll, das Gesamtkonzept des Ladens im Auge zu behalten.

Sonnenschutz, Sichtschutz und eine Abtrennung zur Straße ermöglichen eine private Atmosphäre, Pflanzen eignen sich beispielsweise ideal dafür. Vor allem bei heißen Temperaturen dürfen Sonnenschirme oder Sonnendächer nicht vergessen werden. Falls jedoch schon an kühleren Tagen die Gastgarten-Saison eingeläutet wird, laden Heizstrahler und Decken zum Verweilen ein. Laternen und eine gut eingesetzte Beleuchtung geben besonderes Ambiente und machen den Gastronomiebesuch zu einem Erlebnis.

Mehr dazu, wie ein einladendes Schaufenster dabei helfen kann, mehr Kunden anzuziehen, gibt es in unserem Beitrag.

Egal für welche Möbel Sie sich entscheiden, die Gemütlichkeit dieser darf nicht unterschätzt werden. Umso gemütlicher und ins Gesamtkonzept passender, bleiben auch die Gäste länger. Schöne Kissen und Decken sind nicht nur dekorativ für die Terrasse, sondern halten auch warm.

#4 Personalplanung und Organisation

Umso mehr Tische es auf der Terrasse bzw. im Gastgarten gibt, desto höher ist der Personaleinsatz. Machen Sie sich deshalb rechtzeitig Gedanken darüber, wie viel Personal Sie während der Gartensaison benötigen. Eine effiziente Organisation ist vor allem bei plötzlichem Gäste-Ansturm notwendig. Teilen Sie Ihr Personal in verschiedene Bereiche ein und nutzen Sie das Potential Ihrer digitalen Kasse voll aus. Bei Hektik ist es nicht nur wichtig den Überblick zu behalten, sondern auch auf kurze Wege und einen reibungslosen Ablauf zu achten. Mit dem ready2order Kassensystem werden Bestellungen direkt vom Tisch des Kunden an die Küche oder Bar gesendet, ohne viel Zeit zu verlieren.

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#5 Veranstalten Sie ein Eröffnungs-Event auf Ihrer Terrasse

Um die Saison zu eröffnen empfiehlt es sich, eine Veranstaltung zu organisieren. Alle Möbel sind aufgestellt und alles ist schön dekoriert. Die Terrassen-Eröffnung sollte dabei ins Gesamtkonzept Ihres Lokals passen. Wir haben einige kreative Ideen für Sie vorbereitet:

  • Führen Sie beispielsweise ein Pub? Lassen Sie für die Eröffnung einen Sänger mit Gitarre aus Ihrer Stadt spielen.
  • Bieten Sie eine spezielle Happy Hour an.
  • Verschenken Sie Gutscheine für die ersten 30 Gäste Ihrer Terrasse für den nächsten Besuch.
  • Stellen Sie im Garten einen Griller auf und veranstalten Sie ein großes BBQ.
  • Bieten Sie außergewöhnliche Cocktails an.
  • Veranstalten Sie ein Pubquiz und nennen Sie es “Gartenquiz” oder “Terrassenquiz”.
  • Überlegen Sie sich etwas für die kleinen Gäste, wie z.B. Ponyreiten (natürlich nur, wenn Sie über einen sehr großen Garten verfügen).
  • Stellen Sie eine Fotobox auf und stellen Sie lustige “Verkleidungen” zur Verfügung. Überlegen Sie sich einen #Hashtag, unter welchem Ihre Gäste Ihr Lokal verlinken können. Sie werden von kostenloser Werbung profitieren.
  • Wenn Sie ein sehr modernes Lokal haben, laden Sie auch eine Gruppe an Lifestyle-Influencern ein, welche von Ihrem Event berichten sollen. Dadurch werden Sie eine Vielzahl an jungen Gästen gewinnen.

#6 Aktualisieren Sie Ihre Speisekarte

Viele Restaurants und Gasthäuser bieten eine zusätzliche Sommer-Speise-, bzw. Getränkekarte an, wo sich eine spezielle Auswahl an Gerichten befindet. Einige Gastgärten haben einen großen Griller, dadurch werden die gegrillten Speisen oder Fisch draußen zubereitet und speziell nur im Sommer serviert. Genauso können Sie eine eigene Getränkekarte für warme Tage mit speziellen Erfrischungsgetränken anbieten.

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#7 Kommunizieren Sie Ihr Angebot

Die einfachste Art und Weise Ihr Terrassen-Angebot zu kommunizieren ist via Social Media. Es ist kostengünstig und erreicht durch den richtigen Einsatz eine Vielzahl an Personen. Wenn Sie das Essen und die Getränke besonders schön anrichten, werden viele Gäste auch selbst Fotos von Ihrem Lokal veröffentlichen und somit gratis Werbung machen.

Doch bis es soweit ist, müssen Sie auf den relevanten Plattformen ein Profil erstellen. Beginnen Sie mit den bekanntesten Plattformen, wie Facebook und/oder Instagram. Nach und nach können Sie nach Lust und Laune noch weitere Profile hinzufügen.

Halten Sie Ihre Gäste immer auf dem Laufenden, wenn es neue Angebote oder Veranstaltungen in Ihrem Gastgarten gibt.

#8 Die passende digitale Unterstützung

Die digitale Registrierkasse von ready2order kann mehr als nur Kassieren und Bonieren. Das Kassensystem kann auf jedem mobilen Endgerät, ob Handy oder Tablet, genutzt werden. Damit gehören doppelte Wege vom Gast zur Kasse zum nächsten Gast der Vergangenheit an. Die Bestellungen gehen in Sekunden direkt vom Tisch zur Bar oder zur Küche. Somit kann sich eine Person um die Bestellaufnahme und Bonierung kümmern, während parallel schon in der Küche und an der Bar gearbeitet wird.

Sie kennen lange Wartezeiten Ihres Servicepersonals an der Kasse, welche die Bestellungen eintippen? Zettelchaos und schwer zu entziffernde Schrift verhindern einen reibungslosen Arbeitsablauf? In gut frequentierten Zeiten bricht regelmäßig Chaos aus?

Dann nutzen Sie mobile Endgeräte als Kassen für Ihr Servicepersonal, die Sie mit flexiblen Zusatzlizenzen ausstatten können und sich als kleine Registrierkasse perfekt in jede Theke einfügt.

Wir beraten Sie gern und erstellen Ihnen individuell ein Angebot, das genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

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Über den Autor
Kristin Köck
Kristin Köck
Kristin Köck ist als Content Marketing Managerin bei ready2order tätig. Zuvor hat sie als Journalistin und Sportfotografin bei einer Zeitung gearbeitet und einen Master in Media Management abgeschlossen.

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