Die österreichische Bundesregierung hat bei ihrer jüngsten Klausur beschlossen, die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel ab Juli 2026 von derzeit 10% auf knapp unter 5% zu senken, also quasi zu halbieren. Damit will die Regierung der anhaltend hohen Inflation und damit verbundenen Alltagskosten für Konsumenten entgegenwirken.
Im Rahmen des Pakets wurde außerdem vereinbart, dass die Bundeswettbewerbsbehörde gestärkt werden soll. Ziel ist hier nicht, Unternehmen zu „überwachen“ oder zu bevormunden, sondern mehr Transparenz in der Preisbildung zu schaffen: Wenn sich der Mehrwertsteuersatz ändert, ist es wichtig zu erkennen, wie sich das auf Margen und Endpreise auswirkt. Das gilt für die gesamte Wertschöpfungskette, nicht nur für den Handel. Eine stärkere Marktbeobachtung soll helfen, klarer zu sehen, wie Preis- und Margenentwicklungen zusammenspielen, damit die Entlastung auch bei den Konsumenten ankommt und nicht nur statistisch existiert.
Es gibt derzeit noch keine abschließende Liste der betroffenen Produkte und auch die konkrete Ausgestaltung der neuen Abgaben zur Gegenfinanzierung steht noch nicht fest.
Wir beobachten die Entwicklungen genau und halten Dich auf dem Laufenden, sobald konkrete Details zur Produktliste, Umsetzungsfristen und relevanten gesetzlichen Anpassungen veröffentlicht werden. Damit Du gut informiert einfach schneller reagieren kannst!
Lisa Ribar-Viehböck
Content & Social Media Manager
Lisa ist immer auf der Suche nach der nächsten spannenden Geschichte: Sie erzählt aus dem Kassenalltag von kleinen Unternehmern, damit Fragen aus Gastro, Einzelhandel und Dienstleistung einfach praxisnah geklärt werden.
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