9 einfache Tipps für Schaufenster, nach denen sich Kunden umdrehen

Schaufenstergestaltung

Jeder kennt die prunkvolle Schaufensterdekoration des exklusivsten Warenhauses “Harrods” in London oder vom weltweit größten Einkaufszentrum “Macy’s” in New York. Beide Schaufenster sind Beispiele dafür, dass durch eine richtige Gestaltung des Außenbereiches eines Geschäfts, unzählige Konsumenten angelockt werden. Aufgrund des wachsenden Online-Marktes wird die Schaufenstergestaltung für den stationären Handel immer wichtiger und ist somit ein bedeutsames Instrument zur Werbe- und Verkaufsförderung. Ziel ist es, den Außenbereich auf den Innenbereich abzustimmen, um den Kunden den richtigen Weg zum Angebot zu leiten.

Unternehmen, die sich bei der Dekoration des Außenbereichs und bei der Lokal Gestaltung große Mühe geben, profitieren von vielen Vorteilen:

  • Mögliche Umsatzsteigerungen
  • Kunden anlocken und Aufmerksamkeit erzeugen (Ersteindruck ist viel besser)
  • Einheitliches Erscheinungsbild und ein professioneller Gesamtauftritt tragen zu einem guten Image bei
  • Verwandelt Passanten in Konsumenten
  • Persönlichkeit und Individualität hervorheben (Differenzierung von der Konkurrenz)
  • Langfristige Werbemaßnahme und ein wichtiges Werbemedium (Visitenkarte des Unternehmens)

Ein Schaufenster zu dekorieren, ist nicht immer ganz einfach, vor allem dann, wenn man nicht weiß worauf man achten soll. Es sollte daher gut überlegt sein und bedarf gerade am Anfang viel Zeit zum Ausprobieren und Herumexperimentieren.

Schaufenster gestalten für mehr UmsatzDefinition der Zielgruppe

Die Zielgruppe zu definieren ist wichtig, um zu wissen wie man das Schaufenster dann dekorieren soll. Dabei kommt es auch darauf an, in welcher Branche man sich befindet. Die Schaufenstergestaltung ist sowohl im Einzelhandel als auch in der Gastronomie ein relevantes Thema. Es soll der richtige Eindruck vermittelt werden und die Kunden dazu bringen in das Geschäft zu kommen. Daher ist vor der Gestaltung, genau zu definieren, welche Zielgruppe man ansprechen möchte. Gezielte Fragestellungen sollen dabei Abhilfe verschaffen:

  • Welches Publikum wird angesprochen? (zB Segmentierung nach Alter)
  • Womit werden die Kunden am besten in das Lokal gelockt? (zB durch hochwertige Ware, günstige Preise, abwechslungsreiche Produktpalette, ausgefallene Dekorationen usw.)
  • Welche Informationen möchte ich bereits in der Auslage preisgeben?
  • Wo befindet sich mein Geschäft? (zB in einer stark frequentierten Einkaufsstraße oder in einem Kaufhaus?

Die Definition der Zielgruppe hilft dabei die richtige Werbebotschaft zu übermitteln. Lesen Sie dazu was die wichtigsten Kundentypen im Einzelhandel sind.

Die richtige Raumaufteilung bringt’s

Ganz wichtig ist es, dass Sie nicht versuchen einfach drauflos zu dekorieren. Die Produkte sollten auf mehreren Ebenen präsentiert werden, um eine dynamische und dreidimensionale Wirkung zu erzielen. Hinweis: Die Augen der Passanten wandern in den meisten Fällen von links oben nach rechts unten.

Es sollten auch hinreichende Informationen vorhanden sein, sodass keine Fragen mehr offen bleiben. Der Preis und eine kurze Beschreibung zu den Produkten sind daher empfehlenswert. Die Informationen sollten dabei gedruckt und nicht mit der Hand geschrieben sein. Grundsätzlich sollten die Artikel auch auf Augenhöhe präsentiert werden. So ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Kunden das Geschäft auch tatsächlich besuchen.

Raumaufteilung-im-Shop

Der Wechsel im Schaufenster macht’s

Bringen Sie ständig neue Ideen für die Schaufenstergestaltung ein, um die Aufmerksamkeit immer wieder aufs Neue zu wecken. Hier ist es auch ratsam aktuellen Trends und/oder die saisonale Gestaltung zu berücksichtigen. Mit dem Wechsel der Dekoration wird Aktualität und Attraktivität demonstriert. Es gibt genügend Möglichkeiten zu bestimmten Anlässen wie Weihnachten und Ostern oder nach Jahreszeiten zu dekorieren. Das Hauptprodukt bzw. die Dienstleistung soll dabei stets auf den ersten Blick erkennbar sein.

Hier geht es darum sich von Gefühl und Geschmack leiten zu lassen und eigene Ideen zur Schaufensterdekoration einzubringen.

Finde deinen Stil

Die Dekorationen soll zum Image des Unternehmens passen. Das heißt, die Inszenierung und Präsentation des Sortiments soll immer passend zum Außenauftritt des Unternehmens, umgesetzt werden. So prägt man das Image und macht zudem einen ordentlichen Eindruck. Liebevoll ausgewählte Deko, phantasiereiche Preisschilder und farblich abgestimmte Dekorationselemente zeigen hier große Wirkung. Die meisten Fußgänger nutzen das Schaufenster für einen Blick in den Laden. Daher sollte man darauf achten, dass die Passanten immer eine optimale Sicht in den Innenbereich haben. Ein einheitliches Konzept ist wichtig, um den Kunden nicht zu verwirren. Im besten Fall zieht sich das Design und die Gestaltung des Geschäftes vom Schaufenster bis in den Innenbereich.

Schaufenstergestaltung-TippsQualität vor Quantität

Geschickte Investitionen in Dekorationsware ermöglichen einen qualitativen und professionellen Auftritt des Unternehmens. Geben Sie lieber etwas mehr Geld für die Dekoration aus, so zeigen Sie auch die Klasse ihres Geschäfts. In der Menge hingegen kann und soll dafür gespart werden. Voll ausgefüllte Schaufenster stoßen bei den Kunden nämlich auf Ablehnung.

Die Aufmerksamkeitsspanne beträgt im Schnitt acht Sekunden, was nebenbei kürzer ist als die von einem Goldfisch. Es bleibt also nur wenig Zeit, den Kunden vom Produkt zu überzeugen. In diesem Fall erzielt weniger Deko eine bessere Wirkung. Ein Blickfänger sorgt dafür, dass Passanten für längere Zeit stehen bleiben. Tipp: bewegte Dekorationselement kommen besonders gut an.

Schaufenstergestalltung mal anders

Die Präsentation der Ware entscheidet ob die Leute beim Schaufenster stehen bleiben oder vorbeigehen. Exklusive Artikel sollen als Blickfänger (Eye-Catcher) hervorgehoben werden. Sorgen Sie immer dafür, dass das Schaufenster entsprechend beleuchtet ist. Aber nicht nur in der realen Welt ist eine ansprechende Aufmachung entscheidend. Auch online gibt es einige kostenlose Marketing Tools für Kleinunternehmern, die dabei helfen mehr Sichtbarkeit zu bekommen.

Das gilt auch für den Innenbereich. Damit nimmt man den Kunden die “Angst” bzw. Unsicherheit den Laden zu betreten. Wie vorher angesprochen soll ihm auch ein Blick in den Laden gewährt werden. Somit weiß er was ihn erwartet. Die Schaufensterbeleuchtung setzt Impulse zum Hinsehen und spricht Emotionen und Stimmung an, die wesentlich zur Kaufentscheidung beitragen. In kälteren Jahreszeiten eignet sich zum Beispiel warmes Licht besonders gut. Generell sollte die Beleuchtung so gewählt werden, dass Passanten auch bei einer größeren Entfernung aufmerksam werden.

Achte auf die Sauberkeit

Staubschichten, Spinnweben, Fingerabdrücke, tote Insekten, verschmierte Glasscheiben sind ein absolutes No-go und nicht besonders einladend. Viele vermuten dann, dass das Lokal auch innen so aussehen könnte und denken nicht einmal daran den Laden zu betreten. Achte deshalb immer darauf, die Auslage sauber zu halten.

Reporting

Führen Sie ein Tagebuch und notieren Sie sich welche Aktionen besonders gut funktioniert haben und jene, die weniger erfolgreich waren. So hat man stets einen Überblick wie das Geschäft gelaufen ist und können daraus neue Erkenntnisse für die Zukunft gewinnen.

Tipp: Die manuelle Verwaltung eines Unternehmens kann mit der Zeit sehr mühsam werden. Eine moderne Kassensoftware kann Ihnen dabei helfen diese Zeit auf ein Minimum zu reduzieren.

Waren auf Vorrat

Die angepriesenen Artikel sollten auch vorrätig sein. Es bringt nichts wenn die Leute das Geschäft betreten und die Regale dann leer stehen oder die Produkte nicht finden können. Der Hinweis “Wir führen auch…” ist zudem empfehlenswert, wenn die Konsumenten nicht genau an dem Artikel interessiert sind, der im Schaufenster präsentiert wurde. Dementsprechend weist man auf die Sortimentsvielfalt hin, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Ein einladendes Schaufenster ist nur die halbe Miete. Damit Kunden und Kundinnen auch beim Kauf ein gutes Gefühl haben, ist das richtige Kassensystem notwendig um den Verkaufsprozess so schnell und einfach wie möglich zu gestalten. Mit ready2order bieten Sie diesen zusätzlichen Service.

Über den Autor
Christoph Schachner
Christoph Schachner
Christoph ist ein studierter Spezialist für digitales Marketing und Growth Marketing.

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