Kartenzahlung: Bist du bereit für mehr Umsatz?

Von Christoph Schachner | Zuletzt aktualisiert: 10.28.2020

Heutzutage ist es fast undenkbar, als Privatperson keine EC Karte zu besitzen. Die auch als Debitkarte oder Bankomatkarte bekannte Zahlungsmethode ist vor allem im Einzelhandel und in der Gastronomiebranche nicht mehr wegzudenken. Sie garantiert eine schnelle und sichere Zahlungsabwicklung und gehört neben dem Bargeld zu den beliebtesten Zahlungsgewohnheiten vieler Konsumenten. Das wird nochmals unterstrichen durch neue Technologien, wie zum Beispiel die Integration dieser Zahlungsmethode am Smartphone, aber auch durch Veränderungen an der Art, wie Konsumenten bezahlen – zum Beispiel auch bedingt von Pandemien wie Corona. Unternehmen, die Kartenzahlungen akzeptieren, können ihre Umsätze daher dramatisch erhöhen: Kunden werden nicht nur ermutigt, ungeplante Käufe zu tätigen, sondern es entstehen auch neue Möglichkeiten zur Kundengewinnung!

Von Anfang an auf die Kartenzahlung hinweisen

Wer kennt das nicht: man sitzt im Restaurant und hat kein Bargeld dabei! Ohne eine Möglichkeit der Kartenzahlung muss man unverrichteter Dinge wieder gehen. Als Gastronom kann man sich gut positionieren, wenn man der Kundschaft klar macht, dass Karten im Restaurant akzeptiert werden.

readyInsight: In der Gastronomie ist ein mobiles Gerät, welches man auch direkt zum Tisch mitnehmen kann, nicht nur praktisch für das Unternehmen, sondern auch für den Kunden!

Auch kleine Unternehmen oder Anbieter von Dienstleistungen profitieren von Kartenlesegeräten: bereits vor der Entscheidung, ob man ein Geschäftslokal betreten will oder nicht, kann die Akzeptanz der Karten eine Rolle spielen. Ist zum Beispiel auf der Tür oder am bei der Schaufenster ein Hinweis auf die Möglichkeit der Kartenzahlung vorhanden, kann schon hier ein potenzieller Kunde entscheiden, ob er das Lokal betreten wird oder nicht. Sieht die Kundschaft an der Theke ein Kartenlesegerät, so kann er vielleicht auch ermutigt werden, doch noch spontan etwas dazuzunehmen. Diese praktische Zahlungsart wirkt sich nämlich auch psychologisch auf Konsumenten aus: mit Barzahlungen wird eher sparsam umgegangen, während eine Kartenzahlung weniger "weh tut" und schneller vergessen wird!

Mit mobilen Kartenterminals – zum Beispiel von SumUp – gestaltet sich das Bezahlen für den Gast auch äußerst angenehm, da direkt am Tisch gezahlt werden kann, ohne aufstehen oder nach dem Kleingeld suchen zu müssen. Darüber hinaus müssen Konsumenten nicht ständig daran denken, wie viel Bargeld sie noch dabei haben, und können sich von den Angeboten des Hauses statt vom eigenen Geldbeutel inspirieren lassen. 

readyInsight: Kleine Registrierkassen oder ein mobiles Gerät (wie Tablet- oder Smartphone-Kassenlösungen) machen es möglich, auch direkt vom Tisch oder von unterwegs mit der Karte zu bezahlen. 

Anforderungen moderner Konsumenten erfüllen

Da Karten inzwischen schon lange international einsetzbar sind, bevorzugen besonders viele Touristen diese Zahlungsmethode, da damit lästiges Geldwechseln und Umtauschen nicht mehr notwendig ist. Karten ermöglichen ein unkompliziertes Zahlen in Fremdwährung, weswegen immer mehr Reisende diese Zahlungsart vorziehen. Wenn in den Geschäften also kein Kartenlesegerät vorhanden ist, entgehen Unternehmern viele zahlende Kunden. Touristen sind zudem leichter überzeugt, wenn das Bezahlen mit einer Debit- oder Kreditkarte angeboten wird. Müssen sie nämlich zuerst eine Bank aufsuchen, kommen sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht wieder zurück. 

Mobile Kartenzahlung ist nicht nur sicher, sondern auch trendy: Bezahlfunktionen wie Apple Pay, Google Pay oder Android Pay werden immer beliebter. Hierbei wird nämlich dank der mobilen Technologie des Smartphones gänzlich auf PIN-Codes verzichtet, denn das Bezahlen funktioniert stattdessen, indem entweder die Fingerspitze oder das Gesicht des Kunden abgescannt wird. Das Smartphone (oder das Tablet) überträgt dabei via NFC die Bezahlung an das Kartenlesegerät, um schnell und einfach das Geld vom Konto des Kunden abzubuchen. So kann auf lästige PIN-Eingaben verzichtet werden, was wiederum für Einfachheit sorgt.  Grundsätzlich gilt also: je unkomplizierter der Einkauf für den Kunden gemacht wird, desto wahrscheinlicher ist es, einen Umsatz zu erzielen!

Zahlung per Karte auch online wichtiger denn je

Sowohl Kredit- als auch Debit-Karten sind im E-Commerce eine beliebte Zahlungsmethode. Sie verbreitete sich in den letzten Jahren stetig, sodass Online-Shops, die ausschließlich Bezahlarten wie Vorkasse oder "per Nachnahme" anbieten, in der heutigen Zeit eher zur Ausnahme gehören. Ein Grund dafür sind, zum Beispiel, die hohen Abbruchquoten bzw. Absprungraten bei der Warenkorb-Checkout-Seite, wenn keine Kartenzahlungssysteme angeboten werden, während Anbieter wie Klarna oder PayPal immer beliebter werden. Viele Kunden bestellen gerne mal schnell und unkompliziert von Zuhause aus anstatt in ein Geschäft zu gehen, und verwenden dabei in erster Linie die Zahlung mit einer EC-Karte oder einer Kreditkarte. Das funktioniert nämlich auf sehr praktischer Art und Weise und sorgt bei der Kundschaft für ein sicheres Gefühl.

Werden Optionen wie EC-Kartenzahlung nicht angeboten, müssen auch Online-Händler mit starken Verlusten potenzieller Konsumenten (und in weiterer Folge mit Umsatzeinbußen) rechnen. Alleine aus diesem Grund ist es wichtig, eine praktischere Zahlungsmethode anzubieten, die dem Geschäft völlig neue Möglichkeiten und Vorteile eröffnet.

Beschleunigung des Verkaufsprozesses

Terminals für Kartenzahlungen mit einer Anbindung zu elektronischen Kassensystemen sind für Unternehmen sehr praktisch. So wird das problemlose Bezahlen mit der Bankomat- oder Kreditkarte ermöglicht. Der bargeldlose Kassiervorgang wird somit beschleunigt; einzige Voraussetzung ist ein Kreditkartenakzeptanzvertrag mit einem Anbieter wie SumUp, die nicht nur mobile Terminals anbieten, sondern die das Abrechnen mit einer Kreditkartenzahlung erlauben. Dadurch wird auch das Vertrauen der Kunden gestärkt, da hier strenge Kontrollen und Richtlinien als Grundlage für den Vertrag gelten. Auch kleine Unternehmen können stark von einer Zusammenarbeit mit solchen Anbietern profitieren. Suche dir daher am besten gleich ein Registrierkassensystem, welches mit einem Kartenlesegerät ausgerüstet oder kompatibel ist!

Zahlungseingang wird garantiert

Beim bargeldlosen Zahlen werden strengere Maßstäbe und Standards gesetzt. Bei der Kreditkarte kommt das sowohl dem Händler, der das Geld mit Sicherheit bekommt und dem Kunden, dem ein längeres Zahlungsziel eingeräumt wird, zugute. Bei einer EC-Kartenzahlung erfolgt die Abbuchung vom Konto in den meisten Fällen innerhalb von 2-3 Werktagen. Für den Händler fallen bei den Kartenzahlungen zwar Gebühren an, aber eine Verordnung der EU-Kommission hat unlängst Obergrenzen eingeführt.

readyInsight: informiere dich immer vorab, welche Gebühren oder monatlichen Kosten hierbei für dich anfallen – zum Beispiel bei SumUp.

Steigerung des Images

Einzelhändler oder Gastronomiebetriebe, die Karten akzeptieren, signalisieren den Kunden ein modernes und zukunftsorientiertes Auftreten des Unternehmens. Außerdem hält es die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht. Vor allem Klein- und Mittelständische Betriebe (KMUs) können sich besser gegen Mitbewerber durchsetzen. Für sie ist es praktisch unentbehrlich, bargeldloses Bezahlen anzubieten, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Genaue Auflistung der Ausgaben

Am Monatsende hat der Händler und der Kunde immer eine vollständige Auflistung aller Ausgaben. Beide haben somit einen guten Überblick über ihre Finanzen. Das vereinfacht nicht nur die ordnungsgemäße Kassenführung und die Buchhaltung, es kommt auch zu keinen Fehlbeträgen und keinem Verlustrisiko, wie es beim Bargeld der Fall sein kann.

Hohe Sicherheit

EC- und Kreditkarten bieten fortschrittliche und zuverlässige Sicherheitsstandards. Ein weiterer Vorteil gegenüber Bargeld ist, dass Unternehmer mit der Kartenzahlung keine Probleme mit Falschgeld haben. Kartenterminals müssen bestimmte technische Standards erfüllen. Kann ein EC-Terminal durch Softwareupdates diese Anpassungen nicht gewährleisten, muss das Gerät ausgetauscht werden.

Christoph Schachner

Digitales Marketing

Christoph ist ein studierter Spezialist für digitales Marketing und Growth Marketing.